Satzung

Förderverein der
Freiwilligen Feuerwehr
Langenhorn - Nord e. V.




§ 1 - Name und Sitz
Der Verein führt den Namen Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord e.V. und hat seinen Sitz in Hamburg-Langenhorn.



§ 2 - Vereinszweck

(1)Zeck des Vereines ist es, die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord und der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord ideell und materiell zu fördern.

(2)Insbesondere fördert der Verein:

die Zusammenarbeit mit anderen soziokulturellen Trägern im Stadtteil (Stadtteilarbeit);
Aktivitäten, die der Nachwuchsgewinnung der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr dienen;
die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr;
die räumliche Unterbringung der Wehr im Stadtteil;
die Aus- und Fortbildung der Wehrangehörigen.



§ 3 - Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die erforderlichen Geldmittel werden durch Beiträge, freiwillige Zuwendungen und Spenden aufgebracht.

(3) Die Mitglieder erhalten keinen Gewinnanteil und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.



§ 4 - Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist, den Satzungszweck zu fördern. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.



§ 5 - Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu leisten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung beschließt. Der Beitrag wird jeweils am 01. Januar eines Jahres fällig, bei Neuaufnahmen 4 Wochen nach der Aufnahme.



§ 6 - Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr läuft bis zum 31. Dezember 1993.



§ 7 - Beendigung einer Mitgliedschaft

(1)Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch deren Auflösung), Austritt oder Ausschluss. Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich und gegenüber dem Vorstand schriftlich bis zum 30. September desselben Jahres zu erklären.


(2)Der Ausschluss ist nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder aus wichtigem Grunde zulässig.

(3)Der Verein besteht auch im Falle des Ausscheidens von Mitgliedern unter den verbleibenden Mitgliedern fort. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereines keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Ein Anspruch auf Auseinandersetzung besteht nicht.



§ 8 - Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand,
2. die Mitgliederversammlung.



§ 9 - Vorstand

(1)Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweitertem Vorstand.

(2)Zum geschäftsführenden Vorstand gehören:
der erste Vorsitzende;
der zweite Vorsitzende;
der dritte Vorsitzende;
der Schatzmeister;
der Schriftführer.

(3)Zum erweitertem Vorstand gehören:
der geschäftsführende Vorstand und
bis zu drei Beisitzer.

(4)Beisitzer kraft Amtes sind in jedem Falle:
der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord und
der Jugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord, sofern sie Vereinsmitglieder und nicht dem geschäftsführenden Vorstand angehören.



§ 10 - Geschäftsführender Vorstand

(1)Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der dreijährigen Amtszeit aus, kann der geschäftsführende Vorstand ein Ersatzmitglied bestellen, das von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.

(2)Der geschäftsführende Vorstand besorgt die laufenden Geschäfte des Vereins, vertritt den Verein nach Außen, überwacht die Innehaltung der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er verwaltet das Vereinsvermögen.

(3)Der geschäftsführende Vorstand gibt sich nach seiner Wahl eine Geschäftsordnung, welche der Genehmigung der Mitgliederversammlung bedarf.

(4)Der erste und der zweite Vorsitzende vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich.

(5)Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und ggf. die Gehilfen haben keinen Anspruch auf Vergütung ihrer Tätigkeit.

(6)Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen des Vereins und führt über alle Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß Buch. Er hat der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

(7)Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden, der die Versammlung leitet.



§ 11 - Erweiterter Vorstand

(1)Der erweiterte Vorstand besteht aus:
dem geschäftsführenden Vorstand und
bis zu drei Beisitzern.

(2)Für die Wahl und die Amtsdauer und den Ersatz ausscheidender Mitglieder gelten die Ausführungen des
§ 10 sinngemäß.

(3)Der erweiterte Vorstand bestimmt die allgemeinen Richtlinien der Vereinsarbeit.

(4)Bei Abstimmungen entscheidet die Mehrheit der Erschienenen, bei Stimmengleichheit die Stimme des ersten Vorsitzenden.



§ 12 - Kassenprüfer

(1)Auf jeder ordentlichen Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen. Ihre Amtsdauer erstreckt sich auf ein Geschäftsjahr. Einmalige anschließende Wiederwahl ist zulässig.

(2)Die Aufgaben der Kassenprüfer besteht darin, die Rechnungslegung in sachlicher und formeller Hinsicht zu prüfen und der Mitgliederversammlung eine abschließenden Prüfungsbericht zu geben.



§ 13 - Mitgliederversammlung

(1)Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie entscheidet über alle Maßnahmen, die nicht zu den laufenden Geschäften des Vereins gehören.

(2)Jedes Mitglied hat eine Stimme, juristische Personen verfügen ebenfalls nur über eine Stimme.

(3)Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich in der Zeit zwischen dem 01.01. und 31.03. statt. Auf Antrag von mindestens einem Viertel der Mitglieder oder auf Beschluß des Vorstands kann innerhalb von 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

(4)Der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegen insbesondere:
Entgegennahme des Berichts des Vorsitzenden und der Kassenprüfer;
Entlastung des Vorstands;
Wahl des Vorstands und der Kassenprüfer;
Beschluss über vorliegende Anträge;
Ausschluss von Mitgliedern;
Auflösung des Vereins.

(5)Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch schriftliche Benachrichtigung spätestens zwei Wochen vor dem Tagungstermin ein.

(6)Anträge zur Mitgliederversammlung können Mitglieder und Vorstand stellen. Die Anträge müssen schriftlich mit Begründung spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung bei Vorstand eingereicht werden.

(7)Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder beschlussfähig. Bei der Abstimmung in der Mitgliederversammlung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Satzungsänderungen bedürfen der 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Auf Antrag ist geheim abzustimmen.

(8)Die Leitung der Mitgliederversammlung liegt in den Händen des ersten bzw. des zweiten Vorsitzenden.

(9)Auf der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll geführt, das vom Vorsitzenden der Mitgliederversammlung und von dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Protokolle werden der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.



§ 14 - Auflösung des Vereins


(1) Die Auflösung des Vereins kann nur eigens für diesen Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von ¾ aller Mitglieder des Vereins beschlossen werden.

(2) Kommt eine ¾-Mehrheit aller Mitglieder nicht zustande, so kann frühestens in zwei Wochen und muß spätestens in zwei Monaten nach der ersten Abstimmung erneut eine Mitgliederversammlung einberufen werden, um über die Auflösung zu beschließen. Die erneute Beschlussfassung bedarf einer ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(3) Nach erfolgter Auflösung oder Wegfall des Zwecks des Vereins fällt das nach Abzug der Verpflichtungen vorhandene Vereinsvermögen an die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres, die es für Zwecke der Jugendarbeit in der Feuerwehr Hamburg zu verwenden hat.


Stand: Januar 1998

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